Tiergestützte Heilpädagogik

Als Erzieherin, Heilpädagogin, Sozialfachwirtin, Entspannungspädagogin, Trainerin bei Rechenschwäche und Lese- Rechtschreibschwäche, Trainerin für das Marburger Konzentrationstraining und Fachkraft für tiergestützte Interventionen in Ausbildung kann ich auf ein breit gefächertes Wissen und einen langjährigen Erfahrungsschatz zurück greifen.

Ich war tätig im Kindergartenbereich und habe dort als Inklusionsfachkraft und Gruppenleitung einer integrativen Gruppe gearbeitet. In einer Praxis für Lerntherapie unterstützte ich Kinder mit Dyskalkulie und Legasthenie. Als Umweltbildungsreferentin auf dem NaturGut Ophoven konnte ich mich in naturpädagogische Projekte einarbeiten. Mit Senioren durfte ich während meiner Arbeit im sozialen Dienst eines Altenzentrums arbeiten.

Heilpädagogik

Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will. (François Rabelais)

Die heilpädagogische Arbeit ist um eine Förderung des in seiner Entwicklung und Lebensgestaltung beeinträchtigten Menschen bemüht. Heilen ist hier nicht als „Reparatur“ physischer oder psychischer Beeinträchtigungen zu verstehen, sondern als Entwicklungsförderung der gesamten Persönlichkeit.

Tiergestützte Heilpädagogik

In meiner heilpädagogischen Arbeit unterstützen mich meine Tiere. Sie sind Seelentröster, Türöffner und Co-Therapeut zugleich.

Die tiergestützte Heilpädagogik eignet sich besonders:

  • zur Förderung des Sozialverhaltens
  • zur Förderung der Motorik
  • zur Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • für Kinder mit Ängsten
  • als Lerntraining für Kinder mit Dyskalkulie/Legasthenie

Dass Tiere auf die meisten Menschen eine positive Wirkung haben ist allgemein bekannt.

Auch die Arbeit mit Alpakas erfreut sich in der Therapie immer größerer Beliebtheit. Durch ihr ruhiges Wesen werden sie auch Delfine der Wiese genannt und in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Behandlung von Depressionen, Burn Out oder Ängsten einbezogen.

Alpakas sind Herdentiere, die den Sozialkontakt benötigen. Jedoch zugleich sind sie auch Distanztiere, die untereinander einen gewissen Abstand halten. Gegenseitiges Kraulen oder Ablecken gibt es bei ihnen nicht, wie man es beispielsweise von Pferden kennt. Diesen Abstand halten die Tiere auch zum Menschen. Somit fühlen sich auch ängstliche Personen in ihrer Nähe wohl. Ein weiterer Vorteil der Alpakatherapie ist, dass mit ihnen keine schlechten Erlebnisse in Verbindung gebracht werden. Einige Klienten haben eventuell mit Pferd oder Hund keine guten Erfahrungen. Das Vlies (die Wolle) der Alpakas ist hypoallergen, also auch für Allergiker geeignet.

Kinder ab 6 Jahren profitieren ebenso von den flauschigen Tieren mit den Kulleraugen. Die meisten Tiere mögen es zwar nicht gestreichelt zu werden, doch ergeben sich viele andere Möglichkeiten. Kinder können im Bereich des Sozialverhaltens viel lernen, sie müssen die Grenzen der Tiere beachten und bekommen Grenzüberschreitungen sofort zurück gemeldet.

Das Versorgen und Füttern steigert das Selbstbewusstsein. Die Kinder lernen sich zu kümmern und auf Grundbedürfnisse zu achten. Beim Führen des Alpakas hat das Kind die Verantwortung auf das Tier „aufzupassen“. Werden die Tiere durch einen Hindernisparcours geführt, kommen noch motorische Übungen dazu.

Weitere Infos zur Tiergestützten Heilpädagogik erhaltet ihr unter silvia.classen@gmx.de!

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